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Warum? Ganz einfach: es gibt keinen maßgeblichen Unterschied. Der kunstvoll geplante KLANG dieses Lautsprechers ist sein kennzeichnendes Merkmal. In seiner Art unerreicht faszinierte der Bose 901 von Anfang an. Und dazu konnte auch eine weitere Serie nichts wirklich Neues beisteuern. Wir haben trotzdem die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet.

Alle Informationen sind "Erfahrungsberichte" aus vielen Jahren Arbeit mit dem Bose 901. Wir erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit der gemachten Angaben. Für jede Ergänzung sind wir dankbar. Viel Vergnügen!



Bose 901 Serie I Active Equalizer


Der originale Bose 901 stellte bei seiner Einführung die HiFi-Welt auf den Kopf: eine Sensation! Die Fachwelt war einstimmig begeistert. Der Nachhall dieses Ausbruches trifft uns noch heute: es gibt keinen vergleichbaren direkt + indirekt abstrahlenden Lautsprecher. Der 901 hatte ein Holzgehäuse, Material Spanplatte und Multiplex. Alle neun Driver teilten sich ein geschlossenes Gehäuse.

Die ersten Driver hatten einfache quadratische Magnete. Sie wurden aber bald durch größere, runde abgelöst, die sich bis zum Ende der Bauzeit der Serie II hielten. Die Membranen waren graugrün. Der Equalizer hatte einen Netzschalter. Der 901 war in den Versionen "Ebony", "Nussbaum" und "Standard" erhältlich. Die Serie I erkennt man am fehlenden Bose Logo auf der Vorderseite des Lautsprechers.




Bose 901 Serie II Active Equalizer


Der Equalizer der Version II wurde überarbeitet. Blaue Membranen - teilweise 3-fach mit dem Bose Schriftzug bedruckt - wurden eingeführt. Die zunächst nur als "901 Continental" bezeichnete neue Form war als Sondermodell in Walnuss mit Bambus-Art Verkleidungen oder in der Weiß mit schwarzen Verkleidungen erhältlich.

In den letzten Baureihen der 901 Serie II kam bereits ein Vormodell des heutigen HVC-Drivers mit Kunststoffkorb, blauer Membrane und Schaumstoffsicke zum Einsatz. Kennzeichnend für die Serien I und II ist der fehlende Tiefbass und ihr Leistungshunger.




Bose 901 Serie III Active Equalizer


Mit der Serie III kam der HVC-Driver. HVC steht für "Helical Voice Coil". Er besitzt gegenüber dem originalen Driver der Serien I und II einen höheren Wirkungsgrad. Ebenfalls neu ist das im Hochdruck-Spritzguss-Verfahren hergestellte Gehäuse. Jeder Driver sitzt jetzt in einer eigenen Kammer. Der Tiefbass wird überwiegend über die drei Luftsäulen an der Rückseite des Lautsprechers abgestrahlt - mit Stömungsgeschwindigkeiten von über 100 km/h.

Der Equalizer ist neu und hat Konturschalter für Höhen und Mittelbass. Mit der Serie III wurde der wichtigste Entwicklungsschritt der gesamten bisherigen Bauzeit vollzogen: Der Wirkungsgrad - insbesondere im Tiefbass - konnte stark verbessert werden.



Bose 901 Serie IV Active Equalizer


Der große Erfolg der Serie III bescherte ihr eine rasche Ablösung: nach nur zwei Jahren wurde die Serie IV vorgestellt. Der Equalizer der Serie IV ist stark überarbeitet. Der Regelbereich beträgt jetzt stolze +/- 8 Dezibel. Optisch unterscheidet er sich durch einen durchgehenden schwarzen Streifen an der Alufront. Die Lautsprechergehäuse und die HVC-Treiber wurden von der Serie III übernommen.



Bose 901 Serie V Active Equalizer


Mit der Audio-CD kam der Bose 901 Serie V Equalizer: er hat einen Dynamikumfang von 106 db gegenüber den 85 db der vorherigen Serien III und IV. Wenn auch nur ein - sagen wir - theoretischer Wert - so ging Bose lieber auf Nummer sicher. Das Gehäuse wurde jetzt komplett geschlossen: waren bei den Serien III und IV die furnierten Spanplatten noch Seiten, Böden und Deckel der Kammern, sind jetzt die Kammern des Acoustic Matrix® komplett geschlossen. Optisch äußert sich dies durch die Aluminiumwangen an jeder 901 Serie V.



Bose 901 Serie VI Active Equalizer


Die Aluminiumwangen wichen den - dem Gehäuse angeglichenen - furnierten und etwas schmaleren neuen Seitenteilen. Die Form der Bose 901 wurde schlanker: Boden und Deckel stehen nicht mehr so weit über den hinteren Teil der Matrix hinaus. Eine neue Abdeckung mit umlaufender, etwa 4 cm breiter, nach innen gewölbter Kante wurde eingesetzt. Der Abstrahlwinkel der den Wangen benachbarten HVC-Treiber wird dadurch größer. Das ist theoretisch vorteilhaft - der Unterschied kann im Hörtest aber nicht bemerkt werden.

Die Serie VI wurde im Sommer 1987 in Nordamerika vorgestellt. Zur Markteienführung gab es eine Modellvariante in hellem Furnier mit hellbrauner Verkleidung und den dazu passenden hellbraunen Ständern. Im zweiten Jahr wurden diese durch das "Custom"-Modell ersetzt: ab jetzt mit schwarzem Furnierimitat in Eschestruktur aus Kunstoff, oder als "Classic" in hellem Furnier mit dunkelbraunen Verkleidungen erhältlich. Das klassische Sondermodell der Serie VI ist der "Limited" - später "Concerto": diesem spendierte man ein exklusives Finishing in Klavierlack. Die hölzernen Wangen des Custom- und Classic-Modells wurden durch Seitenteile aus gebürstetem Aluminium ersetzt. Gut erhaltene Modelle erzielen schon heute hohe Liebhaberpreise.

Zum Jubiläum 1998 kam das Bose 901 Active Lifestyle System: der Bose 901 als Aktivlautsprecher mit integriertem Verstärker im Fuß. Dazu gehörte ein 6-fach CD-Wechsler mit Tuner als Steuereinheit und Funkfernbedienung. Als Lautsprecher wählte man den "Concerto", der auch vom Fuß abgenommen und passiv betrieben werden kann.

Der Bose 901/VI Lautsprecher erschien im Herbst 2011 in seiner letzten Version. Er hieß Bose 901/VI ver.2 und hatte sich endgültig von der Schaumstoffsicke verabschiedet. Der neu gestaltete HVC Breitbandlautsprecher hatte eine graue Membrane mit einer robusten Textilsicke und einem Staubschutzdeckel aus Kunststoff.



Die Produktion des Bose 901 wurde im Winter 2015 eingestellt. Eineinhalb Jahre nach dem Tod von Amar G. Bose, und siebenundvierzig(!) Jahre nach Präsentation des ersten Bose 901.

Der Bose 901 ist seit seiner Vorstellung im Jahr 1968 den konstruktiven Grundprinzipien treu geblieben. Der Bose 901 war 1968 nicht nur eine ausgereifte Entwicklung, er war seiner Zeit auch weit voraus. Alle Verbesserungen der letzten Jahrzehnte kreisten um die bahnbrechende Erkenntnis von Dr. Bose: reproduzierter Klang, wie im Konzertsaal muss zu 89% zunächst reflektiert werden, bevor er den Hörer erreicht. Nur dadurch wirkt die reproduzierte Musik lebendig.

Der Bose 901 Lautsprecher ist anders als andere Lautsprecher. Dadurch bedingt hatte er es in der Fachpresse und im Fachhandel immer schwerer als andere. Der Bose 901 Lautsprecher muss unbedingt frei stehen. Eingeklemmt zwischen anderen Lautsprechern kommt er klanglich nicht zur Geltung. Es muss immer der Active Equalizer in den Signalweg eingeschleift werden. Damit waren die meisten Fachhändler überfordert. Das in Vorführungen beliebte Hin- und Herschalten zwischen Lautsprechern war durch den Equalizer umständlich.

Unter guten Bedingungen kann der Bose 901 vollkommen überzeugend spielen. So wie das in den KLANG-STARK HiFi Studios möglich ist. Darüberhinaus beweist meine Arbeit (Thulinn® Qualitätsstandard), dass mit modernen Materialien, und mit etwas Liebe zum Detail, klangliche Verbesserungen möglich sind. Das bestätigen zahlreiche Hörer und Kunden.

Durch die konsequente Umsetzung der Ergebnisse aus der akustischen Grundlagenforschung von Dr. Amar G. Bose genießt der 901 Lautsprecher nach wie vor eine Sonderstellung. Kein anderer Lautsprecher bietet eine derartige Räumlichkeit, die der eines Live-Konzertes ähnlich ist.

Sie sind jederzeit zu einer Hörprobe eingeladen.




Bose 901 mit Nussbaumtafeln, 1968


Bose 901 Serie II, 1972


Bose 901 Serie II Ebony


Bose 901 Serie II Continental, 1974


Bose 901 Serie III, 1977


Bose 901 Serie IV, 1979


Bose 901 Serie V, 1983


Bose 901 Serie VI, 1987


Bose 901 Serie VI Custom, 1988


Bose 901 Serie VI Classic, 1988


Bose 901 Serie VI limited, 1990


Bose 901 Active Lifestyle Music System, 1998


Bose 901 VI ver.2, 2011




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